Umfrage: Fast jeder vierte Berufstätige in Deutschland wird auch oft in der Freizeit geschäftlich telefonisch kontaktiert
Baierbrunn (ots) - Immer erreichbar - nie völlig abschalten. Was als Gift für die Gesundheit und als Risikofaktor für Burnout gilt, ist laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau" für fast jeden vierten Berufstätigen in Deutschland Realität. In der Befragung geben 23,7 Prozent der berufstätigen Studienteilnehmer an, oft auch nach Feierabend, an Wochenenden oder sogar im Urlaub von Vorgesetzten, Kollegen oder Mitarbeitern in geschäftlichen Dingen angerufen zu werden.
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Ein Viertel der Führungskräfte von Unternehmen und Organisationen nehmen Beruhigungspillen oder Antidepressiva. Sie brauchen diese “Hilfsmittel”, um den Wahnsinn der täglichen Hetze einigermaßen zu ertragen.
Jahrelange Migräne, Druck im Bauch, Schwindelgefühle, Ohrensausen – sind nur einige der unangenehmen Überlastungssymptome, die anscheinend der Preis für beruflichen Erfolg sind. “Ich habe in meiner Handtasche mehr Tabletten, als auf dieser Menükarte Speisen angeführt sind.”, berichtete eine erfolgreiche Geschäftsfrau dem Zeittherapeuten und Führungskräftecoach Gottfried Huemer vor kurzem bei einem gemeinsamen Mittagessen. “Wenn ich diese aber nicht einnehme, dann geht überhaupt nichts mehr.” Nicht nur ihr ergeht es so.
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Ralf Rangnick nur Spitze des Eisberges: Psychische Krankheiten weiter auf dem Vormarsch / Berufliche Fehlzeiten seit 1999 um 80 Prozent gestiegen. TARIFCHECK24 rät zum frühzeitigen Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung
Die Tage sind bereits spürbar kürzer und immer mehr Deutsche klagen über eine Herbst- und Winterdepression. Ausgelöst wird die “saisonal-affektive Störung”, wie es medizinisch korrekt heißt, durch die verminderte Aufnahme von Tageslicht. Die innere Uhr gerät aus dem Rhythmus; die für das Wohlbefinden elementare Produktion von Serotonin geschieht nur noch vermindert und unregelmäßig.
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